Fasolt Rudi

Projekt OCULATUS

Tierschutz als Erziehung zur Menschlichkeit


Im Laufe des Jahres 2010 beabsichtige ich die Gründung eines Vereins zur Realisierung des Projektes "Tierschutz als Erziehung zur Menschlichkeit"


OCULATUS
(Mit Augen versehen)


OCULATUS ist ein (partei)unabhängiger Verein mit dem Ziel die gewerbsmäßige Ausbeutung und täglichen Misshandlungen von Tieren aufzuzeigen und wo möglich zu verhindern. Dazu gehört auch die Ausbreitung tierethischen Gedankengutes nach dem Motto „ Tierschutz als Erziehung zur Menschlichkeit“

Grundidee des Vereins ist die Vision eines gerechten, ökologisch und ethisch verantwortungsbewussten Zusammenlebens aller Lebewesen. Die Vereinsziele sollen durch unermüdliche Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit in der Gesellschaft verbreiten werden. Dabei greift der Verein auf alle zur Verfügung stehenden modernen und effizienten Mittel zurück, vertritt jedoch in seinen Tätigkeiten vorbehaltlos den Grundsatz der Gewaltlosigkeit.

Für den Verein gibt es keinen ethisch vertretbaren Grund die Zuerkennung von (Grund-)Rechten nur auf das Lebewesen „Mensch“ zu beschränken. Bestimmendes Kriterium für die Aufnahme in die Rechtsgemeinschaft ist vielmehr die Leidensfähigkeit der Lebewesen. Der Schutz dieser individuellen Grundrechte steht über kulturell, historisch oder religiös begründeten menschlichen Übergriffen gegenüber anderen Spezies.

Tierrechte und Menschenrechte sind nicht teilbar, d.h. die Würde des Menschen und die Würde des Tieres lassen sich nicht trennen. Tierethik ist ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtethik und gehört folglich zur Grunderziehung jedes Menschen. So lange die Unversehrtheit des Tieres im menschlichen Bewusstsein und im Gesetz nicht verankert ist, bleibt das Tier ein Gegenstand der Verfolgung und Ausbeutung.

Noch nie gab es so viele Tierschutzorganisationen wie heute, und noch nie gab es so viele leidende „Nutztiere“. Die Grundübel für die lebensverachtenden Misshandlungen und den milliardenfachen Mord an Tieren sind Profitgier, Verblendung und blanker Egoismus. So lange Tiere als minderwertig klassifiziert werden, zur Nebensache degradiert und als Nutzsache produziert werden, kann von wirksamem Tierschutz nicht die Rede sein
Je mehr Menschen es auf der Welt gibt, umso mehr Nutztiere werden bedenkenlos künstlich ins Leben gerufen und in Tierfabriken unter grausamen Bedingungen ausgebeutet und letztlich am Fliessband ermordet. Es ist die Anonymität der Tieropfer, die die Gesellschaft taub macht für ihre Schreie.

Mahatma Gandhi sagte: "Ich glaube, dass spiritueller Fortschritt an einem gewissen Punkt von uns verlangt, dass wir aufhören, unsere Mitlebewesen zur Befriedigung unserer körperlichen Verlangen zu töten. Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt."
Noch zu keiner Zeit waren wir weiter von Gandhis Vision entfernt als heute.

Es muss zu einem radikalen Bewusstseinswandel in der heranwachsenden Generation kommen. Solange das Übel nicht mit der Wurzel ausgerottet wird, nämlich im menschlichen Bewusstsein, wird das Verbrechen am Tier kein Ende nehmen. Zukünftige Generationen werden hoffentlich eines Tages unrühmliche Forscher bestrafen, die Tiere gentechnisch verändern und als Ersatzteillager für ausgediente menschliche Organe missbrauchen. Forscher, welche wir heutzutage dafür mit dem Nobelpreis ehren.

Es ist längst bekannt, dass Fleischkonsum für viele Krankheiten verantwortlich gemacht wird, ohne die riesigen Rinderherden der Wohlstandsstaaten, die das Getreide der Armen verzehren, es keinen Welthunger mehr geben dürfte und Massentierhaltung den Treibhauseffekt auf der Welt immer dramatischer vorantreibt.

Im Zeitalter des Terrorismus, des täglichen Massentiermordes und der zunehmenden Gewaltbereitschaft, sollte die Erziehung zu Ehrfurcht vor dem Leben erste Priorität haben. Werden unseren Kindern weiterhin Gewalt, Brutalität und Profitgier vorgelebt, so müssen wir uns nicht wundern, wenn sie in ihrem Nachahmungstrieb ihre Lehrer terrorisieren, sie erschießen oder sich gegenseitig umbringen. Denn so wie das Kind seine Vorbilder erfährt, so wird es auch leben und handeln.

Tierethik soll die junge Generation ermutigen, gewohnheitsmäßige „Selbstverständlichkeiten“, wie den täglichen Fleischkonsum oder die Pelz- und Lederbekleidung kritisch zu hinterfragen und unerschrocken im Familienkreis zu diskutieren. Die Jungen sollen selber entscheiden dürfen, ob sie weiterhin Tiere essen, sich mit Tierhäuten bekleiden wollen oder nicht, und ob Tierfabriken und Schlachthöfe sich mit ihrer geistigen und spirituellen Evolution vereinbaren lassen.


Aufgrund meines eingetretenen Augenleidens (Makuladegeneration) und der damit verbundenen Probleme bin ich zur Zeit leider nicht mehr in der Lage das Projekt weiterzuführen. Ich hoffe allerdings, dass sich die Möglichkeit dazu in den kommenden Jahren wieder ergibt.